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Tragschrauber - Das Geheimagenten Gadget

 

Nicht jeder Tragschrauber passt zerlegt in vier Koffer und die Idee für dieses außergewöhnliche Fluggerät stammt auch nicht von einem Wissenschaftler der im Namen Ihrer königlichen Majestät für den Mi:6 arbeitet. Wobei generell davon ab zu raten ist nach dem Genuss hochprozentiger Getränke, insbesondere Martinis, einen Gyrocopter zu fliegen.

 

Ein Gyrokopter ist kein Helikopter

 

Die kleine “Little Nellie” aus dem James Bond Film - Man lebt nur zweimal dürfte wohl für die meisten die erste Bekanntschaft mit diesen außergewöhnlichen Fluggeräten gewesen sein. Obwohl ein Tragschrauber optisch an einen abgespeckten Hubschrauber erinnert halten sich die Gemeinsamkeiten in Grenzen, dabei entpuppt sich die offensichtliche Gemeinsamkeit schnell als der größte Unterschied dieser beiden Fluggeräte: Der Antrieb. Der Hauptrotor ist beim Tragschrauber nicht motorisiert, einzig der Heckpropeller wird durch einen Motor angetrieben. Durch den dadurch entstehenden Vortrieb bzw. den Fahrtwind den werden die Rotorblätter in Bewegung versetzt. Dieses Prinzip nennt sich Autorotation. So benötigt ein Tragschrauber zwar nur eine relativ kurze Start- bzw. Landebahn im Verhältnis zu einem Flächenflugzeug, ein Senkrechtstart wie bei einem Hubschrauber bleibt dem Gyrocopter aber verwehrt. Der Gyrocopter fällt damit in die Kategorie der ESTOL Fluggeräte, die Bezeichnung steht für “Extremly Short Take-Off and Landing”. Gleichzeitig macht diese Antriebsart den Gyro zu einem sehr sicheren Fluggerät, durch die kontinuierliche Autorotation des Rotors ist der Tragschrauber auch bei einem Ausfall des Motors noch manövrierfähig. Es entfällt der Übergang zwischen Motorbetrieb und Autorotation. Außerdem kann es bei einem Tragschrauber weder zu einem Strömungsabriss kommen noch ist er besonders anfällig für Turbulenzen. Das Fluggefühl ist agil, aber sehr ruhig.

 

Tragschrauber gilt als Ultraleichtflugzeug

 

Seit 2003 dürfen Tragschrauber auch als Ultraleichtfluggeräte zugelassen werden, somit dürfen Inhaber einer Sportpilotenlizenz auch Gyrocopter fliegen. Eine Zusatzprüfung muss aber dennoch weiterhin abgeschlossen werden. Selbstverständlich kann eine Fluglizenz auch direkt für Tragschrauber erlangt werden.



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